Probleme des jungen Erwachsenenlebens bewältigen

 

Störungsübergreifende Langzeittherapiegruppe für Junge Erwachsene (18-30 Jahre)

Leitung: Silka Hagena, Psychologische Psychotherapeutin

Termin: Montags 17:00 – 19:00 Uhr

Dauer und Umfang: ca. ein Jahr (24 Einzel- und 36 Gruppensitzungen)

 

Thematische Schwerpunkte der Gruppe

Dieses Gruppenangebot richtet sich an junge Erwachsene, die unter verschiedenenen diagnostischen Bezeichnungen wie Depression, Angst- und Zwangsstörungen, ADHS, Autismus-Spektrum oder kPTBS geführt werden, deren gemeinsames Ziel aber darin liegt, ein vitales und sinnstiftendes Leben aufzubauen.

Die Lebensphase ist geprägt von Identitätsfragen („Wer bin ich?”, „Wer will ich sein?”, „Wie will ich leben?”), Instabilität und Unsicherheit. Viele erleben sich in einem Zustand des „Dazwischen”, sind von Entscheidungen überfordert und suchen nach Klarheit. In einem Zusammenspiel von angeborener Verletzlichkeit, problematischen biografischen Erfahrungen und dem krisenhaften Übergang ins Erwachsenenleben entwickeln sich häufig psychische Probleme.
Die Therapie unterstützt Sie, diese Probleme zu bewältigen und zentrale Entwicklungsaufgaben wie Eigenständigkeit und den Aufbau funktionaler Beziehungen schrittweise und in Ihrem Tempo zu meistern.

Die Themenschwerpunkte innerhalb der Gruppentherapie sind nicht festgelegt, sondern richten sich flexibel nach den individuellen Lebenssituationen und Anliegen der Teilnehmenden. Beispiele hierfür sind:

  • Wachsende Eigenständigkeit und Selbstverantwortung im Alltag
  • Orientierung und Entwicklung beruflicher Perspektiven
  • Loslösung vom Elternhaus und Aufbau einer eigenen Lebensstruktur
  • Erfahrungen und Herausforderungen in ersten Partnerschaften

Ablauf

Zu Beginn der Therapie werden zwölf Einzelsitzungen angeboten, in denen gezielt auf die jeweiligen Störungsbilder eingegangen wird. Anschließend folgen parallel zur Gruppentherapie zwölf weitere Einzelsitzungen im monatlichen Abstand.

Im Fokus der Gruppensitzungen stehen Austausch, gegenseitige Unterstützung und gemeinsames Lernen, um einen verlässlichen Rahmen für Stabilisierung und individuelle Weiterentwicklung zu schaffen.

Teilnahmevoraussetzungen

Das Angebot richtet sich an Menschen, die psychisch ausreichend stabil sind, um von Austausch und dynamischen Gruppenprozessen profitieren zu können. Sollten Sie sich gerade in einer akuten Krise befinden, unter ausgeprägten suizidalen Gedanken leiden oder Symptome haben, die eine Teilnahme und einen offenen Austausch erschweren, empfehlen wir dir andere Therapieformate. Bei Bedarf können Sie kurzfristig Hilfe über die zentrale Terminservicestelle (116 117) erhalten.

Anmeldung zum Vorgespräch

Bitte nehmen Sie per E-Mail Kontakt auf, wenn Sie ein ernsthaftes Interesse an dem Gruppenangebot haben. Wir vereinbaren ein persönliches Vorgespräch zur Klärung, ob das Gruppenformat zu Ihrer aktuellen Situation und dem Behandlungsziel passt. Bitte bringen Sie dazu Ihre Versicherungskarte mit. Hier stehen zwei PDF zum Download bereit, die Sie bitte ausdrucken, ausfüllen und ebenfalls zum Vorgespräch mitbringen:

Erstkontakt-Daten (PDF)

Vorgespräch Kombinationsbehandlung (PDF)

Anmeldung per E-Mail: hagena@stabile-psyche.de
Silka Hagena, Psychologische Psychotherapeutin

 

 

 

Allgemeine Rahmenbedingungen der Kombinationsbehandlung

Die Kombination von Gruppen- und Einzelsitzungen läuft in einem Gesamtzeitraum von über einem Jahr. Diese Therapieform wird zwar von zwei Therapeutinnen angeboten, aber die geschlossenen Gruppen sind getrennt voneinander und haben festgelegte unterschiedliche Termine:

  • Montags 17:00 – 19:00 Uhr bei Silka Hagena 
  • Donnerstags 9:30 – 11:10 Uhr bei Svenja Wilhelm 

Begleitend wird einmal pro Monat eine Einzelsitzung persönlich vereinbart. Die Einzeltermine können sowohl von der jeweiligen Gruppentherapeutin als auch von beiden Verhaltenstherapeutinnen durchgeführt werden, denn es besteht eine enge Kooperation miteinander. Nach sehr frühzeitiger ausführlicher Rücksprache können die Einzelsitzungen auch in einer anderen Praxis erfolgen, wenn dabei die Teilnahmevoraussetzungen berücksichtigt sind.

Unter den behandelnden Therapeut:innen findet ein regelmäßiger fachlicher Austausch unter Einhaltung der Schweigepflicht statt. Dafür benötigen wir eine Schweigepflichtentbindung, die uns befähigt, uns über deinen Behandlungsverlauf auszutauschen und eine optimale Abstimmung und Wirksamkeit der beiden Therapieformen zu gewährleisten. So können die psychotherapeutischen Einsichten und Erkenntnisse aus beiden Settings – Gruppe und Einzelsitzung – bestmöglich für die Behandlung genutzt werden.

 

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